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Der Mangel an lokalen Agrarprodukten, bestimmt durch das Klima und die territorialen
Merkmale haben die Ernährungsgewohnheiten der Menschen von Sauris entscheidend beeinflusst,
dies führte zu einer Küche die auf wenigen Gerichten beruht, karg in den Zutaten doch nahrhaft,
für die Schwerarbeit und intensiven Lebensrhythmus geeignet, denen die Menschen diverse Monate
im Jahr ausgesetzt waren.
Die Hausfrau hatte einiges Getreide und niedere Hülsenfrüchte (Buchweizen, Gerste und Ackerbohnen)
zur Verfügung, Wildkräuter und Gemüse aus dem Garten, das Fleisch der Haustiere und Wildbret.
Von den Produkten der Milchverarbeitung wurde vor Ort vor allem der Molkenkäse (ricotta) verzehrt;
Butter und Käse kamen selten auf den Tisch, da sie hauptsächlich für den Markt bestimmt waren.
Durch den Verkauf und Tausch dieser Molkereiprodukte, des Krauts, des Schinkens und der Wurstwaren
war es ihnen nämlich möglich sich externe Lebensmittel zu besorgen, wie Weizen- und Maismehl, Bohnen,
Obst und Salz, was für die Konservierung einiger Lebensmittel unerlässlich war.
Andere Lebensmittelkonservierungsmethoden waren die Räucherung (für Schweinefleisch und Molkekäse)
und die Fermentation (Kraut und Molkekäse). Die Traditionsrezepte werden noch immer innerhalb der Familie
überliefert, sowie von den Gastwirten, mit einiger Überarbeitung wieder angeboten.

Für die Feinschmecker ist Sauris vor allem ein Synonym für Schinken,
der in den lokalen Unternehmen nach jahrhundertalten Konservierungstechniken verarbeitet wird,
doch sind in den letzen Jahren der Veränderungen für Schweinefleisch zwei neue Nischentätigkeiten im
Agrar und Nahrungsmittelbereich dazugekommen:
- lokale Produktion von Vollkornbierbirra
- Anbau kleiner Früchte
- lokale Produktion von Käse, von frischem oder geräuchertem Molkekäse, Butter |
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