Die Veranstaltung:
Weihnachtsmärkte, von österreichischer Erinnerung, werden jetzt fast überall im alpinen Bogen veranstaltet.
Sauris, das die selben Ursprünge wie Österreich hat, konnte natürlich nicht darauf verzichten einen zu
organisieren.
Hier allerdings nimmt die Initiative ausgesprochen magische und beschwörende Umrisse auf,
dadurch dass dies kein Durchreiseort ist: man muss sich entscheiden Sauris anzufahren und in Sauris di Sopra
angekommen, die Ortschaft oberhalb des Val Lumiei mit seinen 1400 Höhenmetern, hat man fast den Eindruck,
dass dort die Welt endet und man fühlt sich dem Himmel näher: ein Himmel, der, im Winter,
vom Wetterstandpunkt besonders geglückt, mit seinem klaren Blau den weißen Spitzen der umliegenden
Berge als Hintergrund dient, jeden rührt, und die Inspiration jener anregt, die fortwährend mit dem
Fotoapparat um den Hals reisen!
Gerade in Sauris di Sopra wird anlässlich der "Ponte dell' Immacolata" (Brücke der Unbefleckten Jungfrau Maria)
ein Markt im Zeichen der Tradition veranstaltet. Die Verkaufsstände, verteilt im Plätzchen, entlang der
Hauptstrasse und in einigen charakteristischen Orten, erlauben ein etwas alternatives Shopping; sie bieten
Produkte an, die nicht immer leicht auf dem Konsummarkt der großen Verteiler zu finden sind, dadurch dass
sie das Ergebnis einer langen und sorgfältigen Handwerksarbeit sind, mit Liebe und Leidenschaft ausgeführt.
So geht man vom Weihnachtsschmuck, den Wandteppichen, den Puppen, den Tonwaren, und den getrockneten Blumen,
um nicht von den Stickereien des "made in Friuli" zu sprechen: die "Scarpets" zum Beispiel,
die Stoffpantoffelchen, die vor einigen Jahren auf den mailänder Modeschauen Erfolg hatten und die Modelle
und die Kleider des berühmten Stilisten Giorgio Armani über dem Laufsteg kreisen ließen.
Es fehlen danach keine Agrar- und Nahrungsmittelprodukte: Schinken, Wurstware, Käsesorten, Süßigkeiten, Honig,
Arzneipflanzen, Schnäpse und Wein.
Ein regelrechtes Schaufenster, also, das während der "drei Tage" auch für andere Initiativen leuchtet:
die Vorstellung der Berufe, die früher das Überleben während dem langen und kalten Winter garantierten,
wie man das Sauerkraut, die Milch, das Holz, die Stoffe früher und zum Teil heute noch verarbeitet;
die traditionelle Musik, die aus den Dudelsäcken hervorkommen wird und die Strassen und Lokale beleben wird;
eine kleine Ausstellung von Gegenständen und Bildern, die gerade den traditionellen Giro con la Stella
"Seguendo la Stella" betrifft und die Aufführung der Weihnachtslieder, die ihn üblicherweise begleiten.
Natürlicherweise wurde auch der Weihnachtsmann eingeladen teilzunehmen und wir sind uns sicher,
dass er sich besonders für die Freude der Kleinsten mit seinem "Ferrari", den unausbleiblichen Schlitten,
blicken lässt.
Er war es, der außerdem geraten hat, einen Abend "...A guardar le stelle" mit einigen Sternexperten zu
organisieren, um die Schönheiten, die Geheimnisse des Himmelsgewölbe zu entdecken, und zu versuchen wenigstens
für ein Stündchen die Zeit anzuhalten, indem man die Raserei, in der man sich tagtäglich abplagt, vergisst.
Zeit, die man auch bei Tisch anhalten kann, die Feinschmecker wissen das genau und so wurde auch ihnen ein
Platz gewidmet: in einem sympathischen, offenen Zelt, absichtlich im Herzen des Festes angebracht und geheizt
wie es sich gehört, können sie die typischen Lokalgerichte verkosten.
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