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Der Schmutz. Mit Schlamm beschmutze Schuhe. Dunst an den verräucherten Küchenwänden. Kacke am Hintern einer dicken Frau. Sachen, Hintern und Kacke, die nichts Schmutziges an sich haben, außer die boshafte Bedeutung die man ihr zuschreiben möchte. Es gibt keine moralischen oder unmoralischen Sachen, nur eine moralische Interpretation derselben. Die Belin, ein Name der "Fremde" bedeutet, schön vom Namen her, aber nicht in der Tat. Hinter dem Hässlichen versteckt sich die Schönheit einer Legende, die die Einwohner von Sauris einschüchterte, noch einschüchtert und einschüchtern wird. Einschüchtern ist ein großes Wort, vielleicht ist es besser neugierig machen zu sagen, aber eine Neugier, die immer mit einem Geheimnis zu tun hatte, das Unbekannte und die Furcht. Mit der Nacht und dem Wald.

"Nächte mit natürlichen Geräuschen, schwierig zu erklären. Rauschen, das vom Wind gespielte Rauschen des Laubes und eine einzige große Orientierungslosigkeit: man weiß nicht wie man dem was geschieht einen Namen geben kann."

Die Nacht im Wald. Sauris, wo die Legende nicht großstädtisch sein kann. Kein Krokodil im Abflusskanal oder solche Sachen, aber etwas das nur die Fantasie langer am Feuer verbrachten Abende des Erzählens schüren kann. In einem Knäuel aus Realität und Traum. Sauris, wo die Toten im Winter in der Nähe blieben, nicht nur im Geiste sondern auch körperlich. Ja, weil sie auf Stand-by ins obere Stockwerk gelegt wurden. Auf den Dachboden.

Zuviel Schnee und der Friedhof mit einen Eisschloss geschlossen. Nur der Frühling hätte das Schloss aufmachen können und das Tor zum Jenseits geöffnet. Sauris, die höchstgelegene Gemeinde der Region, ab 1300 m aufwärts. Dünne Luft in den Lungen und kurzer Atem und das Herz im Hals. Die Augen gesenkt halten, aus Angst sie zu sehen. Die Belin. In der Hand einen Stock, wie die Blinden um im Dunkeln der Tunnel zu sehen die talwärts gehen, Richtung Ampezzo. Mit dem Klagelied des Wildbachs Lumini der seit Jahrhunderten die Steine des Tales einschneidet. Die Belin, potthässlich, aber vielleicht herzensgut, wenn es wahr ist, dass sie noch nie jemanden zerfleischt hat. Die Anthropologen sprechen von einem "Initiationsritus".

Die Zollbeamten würden von der Grenze sprechen. Die Sauraner, einfacher, von einem Hintern zum Küssen. Mündliche Gebühr, zu zahlen beim Verlassen des Dorfes. Ein bisschen Initiation gibt es, jede Person die zum ersten Mal das Gemeindegebiet verlässt sowohl Richtung Cadore als auch Richtung Carnia, erscheint diese Belin. Oder besser, bevor man die Belin sieht, zeigt sich ihr großes Hinterteil. Groß wie ein Berg, schmutzig wie ein geschwärzter Topfboden. Ein organischer Telepass (italienisches System zur automatischen Abbuchung der Autobahngebühren), zu schön, wenn er schön wäre.





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